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Asthma: Ein Zeitfenster in der Frühentwicklung scheint ausschlaggebend dafür zu sein, ob Asthma entsteht oder nicht

Schweizer Forscher vermuten anhand erster Studien an Mäusen, dass es in den ersten Lebenswochen ein Zeitfenster gibt, in dem sich entscheidet, ob ein Mensch an Asthma erkrankt oder nicht.
(Originalpublikation: http://www.nature.com/nm/journal/v20/n6/full/nm.3568.html)

Mikroben in der Lunge scheinen das Immunsystem von Neugeborenen zu trainieren. Diese Mikroben scheinen auch vor allergischem Asthma zu schützen. Die Wissenschaftler hielten einige Mäuse in den ersten zwei Lebenswochen gänzlich keimfrei, andere wiederum wurden einem Hausmilbenextrakt ausgesetzt. 
Letztere Mäuse entwickelten starke allergische Reaktionen auf den Milbenextrakt, da ihre Lungen noch nicht von den schützenden Mikroben besiedelt waren. Der Besiedlungsprozess findet offensichtlich innerhalb der ersten zwei Lebenswochen der Mäuse statt. Erstere Mäuse, die komplett steril gehalten wurden, behielten ihr Leben lang eine Asthmaanfälligkeit und zeigten überschießende Immunreaktionen.

Forschungen zur Übertragung dieser Erkenntnisse auf den Menschen finden bereits statt.

(Quelle: DocCheck News vom 15.5.2014)

Comments
  • Richard Friedel 23. März 2016 Antworten

    Das ist leider noch ein Beispiel für die Asthmaforschung mit dem üblichen Zweck der Ablenkung von einer peinlichen Wahrheit: durch Fingerdruck über der Oberlippe kann die Atmung per Reflex mit absoluter Leichtigkeit vertieft und befreit werden egal, ob man an Asthma leidet oder nicht. Das kann Jeder geschwind bestätigen. Antrainieren der auch per Reflex wirkenden steifen Oberlippe heilt Asthma mit Geduld. Wäre abzuwarten, ob eine Anzeige wegen öffentlichen Unfugs kommt. Wen würden Sie anklagen?

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