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„Lärmverschmutzung“ – ein Faktor von vielen, die unser Fass zum Überlaufen bringen…

Eine aktuelle Studie (http://link.springer.com/article/10.1007/s00392-014-0751-x) zeigt eine Verschlechterung von Gefäßfunktionen bei Patienten, die während des Schlafes simuliertem Fluglärm ausgesetzt waren. Die Lärmbelastung entsprach in etwa 60 Nachtflügen bei ca. 46 dBA. Einige Probanden mussten den Versuch abbrechen, da ihre Gefäßfunktionen sich rapide verschlechterten.

Wenngleich die Patienten entweder eine koronare Herzerkrankung hatten oder aber deutliche Risikofaktoren dafür aufwiesen, zeigt diese Studie meiner Meinung nach, dass „Lärmverschmutzung“ generell ein ernstzunehmender Einflussfaktor auf unsere Gesundheit ist.

Wenn ich PatientInnen vor mir habe, sehe ich sie als ein System aus Körper, Geist und Seele. Symptome, die präsentiert werden, empfinde ich dabei (frei nach Christian Morgenstern) als Übersetzer der Seele ins Sichtbare – über sie finde ich als Therapeutin einen Zugang zu den Beschwerden des Menschen. Symptome zeigen immer an, dass ein Mensch aus der Balance gekommen ist, dass er seine Mitte verloren hat, dass etwas aus dem Lot geraten ist. Er ist nicht mehr in der Lage, bestimmte Belastungen zu kompensieren – in anderen Worten: Sein Fass ist übergelaufen.

Nun ist es natürlich auf der einen Seite notwendig, sich der sich zeigenden Erkrankung zuzuwenden und sie mit geeigneten Maßnahmen zu therapieren; ggf. unter Hinzuziehung anderer Therapeuten/Ärzte, so dass die Gesundheit des Patienten nicht in irgendeiner Form gefährdet wird.

Auf der anderen Seite kann es aber hilfreich sein (auch im Sinne einer Prävention), zu schauen, was das Fass zum Überlaufen gebracht hat. So kann man gemeinsam Lösungen finden, um die Toleranzschwelle des Patienten zu erhöhen, so dass das Fass in Zukunft nicht mehr bzw. nicht mehr so schnell überläuft.

Ich habe diesen Ansatz in folgender Grafik zusammengefasst, um meine Gedankengänge zu verdeutlichen.

Bevor das Fass überläuft - (c) Dr. Gabriela Hoppe

Bevor das Fass überläuft – (c) Dr. Gabriela Hoppe

Einige Faktoren kann man ganz gut selber beeinflussen, wenn man diese Sichtweise erst einmal verinnerlicht hat. Bei anderen Faktoren kann es hilfreich sein, einen geeigneten Therapeuten zur Unterstützung zu Rate zu ziehen. Das kann – je nach Gusto und Symptomatik – natürlich ein Heilpraktiker, ein Arzt oder z.B. auch ein Psychotherapeut sein.

Ich für meinen Teil habe verschiedene Ideen zu sowohl Variante 1 („etwas aus dem Fass nehmen“) als auch zu Variante 2 („das Fass vergrößern“) – individuell an den jeweilligen Patienten angepasst.

Es lohnt sich wie immer, ins Gespräch zu kommen… 🙂

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