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LebensfreudeEntgiftung, Ausleitung, Entschlackung, Detox – Wieso, weshalb, warum, und welche Rolle spielt die Ernährung? – Teil 3
Detox mit Dr. Gabriela HoppeEntgiftung, Ausleitung, Entschlackung, Detox – Wieso, weshalb, warum, und welche Rolle spielt die Ernährung? – Teil 1
Organe

Entgiftung, Ausleitung, Entschlackung, Detox – Wieso, weshalb, warum, und welche Rolle spielt die Ernährung? – Teil 2

Aufbauend auf dem vorigen Blogbeitrag geht es heute um die Organe, die beim Thema „Detox“ angesprochen werden.

Organe

  • Leber: Die Leber ist die größte „Fabrik“ unseres Körpers. Ihre Aufgaben sind immens vielfältig, und bei den meisten Menschen ist sie nur zu gut beschäftigt.Sie ist z.B. für die Ausscheidung körperfremder (z.B. Alkohol, Medikamente) und auch körpereigener (z.B. Ammoniak) Giftstoffe zuständig, baut Hormone ab, bildet die Gallenflüssigkeit, spielt im Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel mit, speichert Eisen und fettlösliche Substanzen, hilft beim Abbau der roten Blutkörperchen und stellt Blutgerinnungsfaktoren her. Wasserlösliche Abbauprodukte werden über das Blut an die Niere weitergeleitet, fettlösliche Abbauprodukte gelangen über die Galle in den Darm und werden mit dem Stuhl ausgeschieden. Als zentrales Entgiftungsorgan spielt sie beim Thema Detox natürlich ebenfalls eine zentrale Rolle. Diverse Therapeutika und „Hausmittelchen“ können helfen, die Leber zu pflegen und in ihren Aufgaben zu unterstützen.
  • Niere: Über den Urin scheiden die Nieren wasserlösliche Substanzen aus. Die Nieren sind auch Haupt-Säure-Ausscheidungsorgan. Ausreichende Trinkmenge hilft gesunden Nieren, ordentlich durchzuspülen. Spezielle Tees oder auch andere Therapeutika können die Niere stützen und stärken.
  • Haut: Die Haut wird nicht umsonst „dritte Niere“ genannt, denn sie ist auch ein wichtiges Ausscheidungsorgan. Säureschutzmantel und Schweißdrüsen spielen hier eine wichtige Rolle. Äußerliche Anwendungen aber auch innerliche können die Haut in ihrer Entgiftungsfunktion unterstützen.
  • Blut- und Lymphsystem: Über Blut- und Lymphsystem werden Nährstoffe und z.B. auch der Sauerstoff zu jeder einzelnen Körperzelle transportiert, aber auch anfallender „Müll“ (Stoffwechselzwischen- und -endprodukte) wieder abtransportiert. Das Hämoblobin, der rote Blutfarbstoff, ist zudem ein wichtiger Säurepuffer. Und das Blut transportiert natürlich auch Säuren zu den Ausscheidungsorganen.  Ausreichende Flüssigkeitsversorgung sowie eine optimale Mikronährstoffversorgung ist hier ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Funktionieren dieses Systems. Neben ausreichender Trinkmenge und ausreichender Versorgung mit u.a. Eisen und B-Vitaminen können bestimmte Substanzen die Aufgaben von Blut- und Lymphsystem unterstützen.
  • Lunge: Die Lunge ist z.B. bei der Abatmung von Säuren (CO2) beteiligt. Allein das „richtige“ Atmen und ausreichend Bewegung sind oftmals schon eine gute Therapie. „Lachen ist die beste Medizin“ gilt übrigens insbesondere in Bezug auf die Übersäuerung: Beim herzhaften Lachen atmen wir deutlich intensiver und tiefer, bringen Sauerstoff ins System und atmen mehr Säuren ab! Wie bei allen anderen Organsystemen sind natürlich auch in Bezug auf die Lunge weitere Therapiemaßnahmen denkbar.
  • Darm: Als „Wiege der Gesundheit“ wird er nicht umsonst bezeichnet. Ca. 70-80% der immunkompetenten Zellen befinden sich im Darm, über den Stuhl werden Nahrungsreste aus dem Körper ausgeleitet, und die Bedeutung der Mikrobiota (das ist die Zusammensetzung der Darmbakterien, also die Bakterienflora) für die Gesundheit des Menschen wird mittlerweile nicht mehr nur von Naturheilkundlern propagiert. Zusammenhänge zwischen massiven Fehlbesiedlungen und diversen Krankheitsbildern werden aktuell durch verschiedene Studien immer wahrscheinlicher. Die Bakterienflora gut aufzustellen und von Fehlbesiedlung zu „reinigen“, spielt demnach eine zentrale Rolle. Schließlich soll nicht nur aufgenommene Nahrung optimal verstoffwechselt und Nährstoffe optimal aufgenommen werden, sondern natürlich die Immunabwehr gestärkt werden. Präbiotika sind eine gängige Methode, die Darmflora positiv zu beeinflussen. Neben der Ernährung gibt es aber auch noch andere therapeutische Optionen.

Mehr dazu, wer Detox überhaupt braucht, im dritten Teil dieses Beitrags

Quellen:

  • Bierbach, E.: „Naturheilpraxis heute“. 2. Aufl., Urban & Fischer 2002.
  • Daunderer, M.: „Gifte im Alltag“. 3. Aufl., Beck 2013.
  • Fischer-Reska, H./Hammering, A.: „Entsäuerungs Revolution“. Südwest 2014.
  • Friedrich, W.: „Optimale Sporternährung“. 3., erw. Aufl., spitta 2012.
  • Leitzmann, C. et al.: „Ernährung in Prävention und Therapie“. 3., vollst. überarb. und erw. Aufl., Hippokrates 2009.
  • Lützner, H.: „Wie neugeboren durch Fasten“. GU 1999.
  • Gräber, R.: www.gesund-heilfasten.de
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