Gesunde Ernährung im Homeoffice – meine 10 Top-Tipps, damit du fit & vital bleibst
von: Gabriela Hoppe
| 29. April 2020

Homeoffice als Chance

Gesunde Ernährung im Homeoffice mit Dr. Gabriela Hoppe | Erfolg durch Ernährung | Deine Ernährungsspezialistin & Heilpraktikerin in Hannover

Gesund ernähren im Homeoffice – kein Problem mit meinen 10 Top-Tipps!

Sitzt du auch gerade im Homeoffice und merkst, wie dein Stoffwechsel immer träger wird?
Braucht dein Köpfchen besondere Unterstützung, weil du dich mit neuer Software und noch mehr Computerbildschirm auseinandersetzen musst?
Überlegst du nebenbei auch noch, wie du deinem Immunsystem in Zeiten gesundheitlicher Herausforderungen durch Corona & Co. etwas Gutes tun kannst?

Kein Problem: Wie wäre es, wenn du die Zeit im Homeoffice nutzt, um mehr Struktur in den Alltag zu bringen und nebenbei etwas für die Gesundheit von, Körper, Köpfchen und Stoffwechsel zu tun?

Herausforderungen im Homeoffice

So entspannt es auf den ersten Blick klingt, morgens gemütlich im Schlafanzug und ungeduscht aus Bett direkt an den Schreibtisch zu schlendern und auf dem Weg noch einen frischen Kaffee aufzubrühen – die Realität hat dich im Homeoffice wahrscheinlich recht schnell eingeholt…

Die Herausforderungen, vor die dich das Homeoffice stellt:

  • Vitalität erhalten: Viele Einschränkungen in allen möglichen Lebensbereichen machen es manchmal schwierig, genauso entspannt und unbefangen und mit dem selben Optimismus und Frohsinn wie sonst unterwegs zu sein. Die falschen Lebensmittel können diese Schlechtwetter-Stimmung noch verstärken – die richtigen Lebensmittel hingegen können Körper, Geist und Seele erfrischen.
  • Brainfood: Du verbringst viele Stunden von dem Monitor, musst dich vielleicht noch mit neuen Programmen herumschlagen und deutlich mehr Zeit konzentriert vor dem Bildschirm verbringen als im normalen Arbeitsalltag. Das fordert deine grauen Zellen ganz schön – spezielles „Brainfood“ kann dir helfen, dein Köpfchen auf Trab zu halten.
  • Stoffwechsel ankurbeln: Viel Zeit vor dem Bildschirm und in der Wohnung, deutlich weniger Möglichkeiten für Bewegung und Sport – das macht sich schnell mit trägem Stoffwechsel bemerkbar. Über bestimmte Lebensmittel kannst du deinen Darm glücklich machen und deinen Stoffwechsel so richtig auf Trab bringen!
  • Immunsystem stärken: Die wirren Zeiten rund um Corona stellen uns alle vor gesteigerte gesundheitliche Herausforderungen. Stress (auch im Zusammenhang mit Ängsten und Sorgen) nagt an deinem Immunsystem. Über die Ernährung kannst du viel dafür tun, deine Abwehrkräfte zu stärken.

Mit diesen 10 Top-Tipps optimierst du deine Ernährung im Homeoffice

Praxistipp: Wenn dir die kurzen Erklärungen zu den folgenden 10 Tipps nicht ausreichen, schau dir mein kostenfreies Webinar zu diesem Thema an! Da erkläre ich dir ganz ausführlich, wie du dich im Homeoffice gesund ernährst!

Alle Infos dazu gibt’s auf meiner Seite www.bestformhannover.de!

1.       Trink dich fit

Klingt simpel? Ist es auch!

35 ml Flüssigkeit pro kg Körpergewicht solltest du „im normalen Leben“ zu dir nehmen, um alle Ver- und Entsorgungsprozesse in deinem Körper sicherzustellen. Bei großer Hitze, sportlicher Belastung oder starkem Schwitzen natürlich umso mehr. Auch deine Schleimhäute und dein Immunsystem profitieren von viel Wasser und wasserähnlichen Flüssigkeiten!

2.     So natürlich wie möglich

Müsste ich alle meine Ernährungsempfehlungen in einem Satz zusammenfassen, würde ich dir sagen: Iss so naturnah wie möglich!

Regional, saisonal, frisch und bunt – wenn deine Mahlzeiten überwiegend aus solchen Zutaten bestehen, hast du deinen Körper höchstwahrscheinlich mit wichtigen Vitalstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe & Co.) versorgt. Diese braucht er, um alle Funktionen und Stoffwechselprozesse aufrechtzuerhalten und auch, um dein Abwehrsystem stets gut zu rüsten!

3.     Meide Killerfoods

Manche „Lebens“mittel nähren dich nicht besonders gut, sondern kosten deinen Körper mehr Arbeit als sie ihm Nutzen bringen. Manche schaden ihm sogar.

Welche Top-Killerfoods du dringend vermeiden solltest:

  • Weizen
  • Industriezucker und Süßigkeiten
  • Fertignahrung
  • Alkohol und andere Genussgifte

4.     Die Mischung macht’s

Wichtig ist es, deinen Körper rundum gut zu versorgen. Das erreichst du zum einen, indem du Tipp 2 (So natürlich wie möglich) beherzigst. Zum anderen kommt es natürlich auch auf die Mischung an.

Wenn dein Teller alle Nährstoffgruppen in einem vernünftigen Verhältnis enthält, dann hat er gute Voraussetzungen, um in Sachen Energie und Vitalstoffe die volle Power zu entfalten!

Wie die Verteilung aussehen sollte?

  • 40% Kohlenhydrate (Welche du bevorzugen und welche meiden solltest, verrate ich dir in Tipp #5!)
  • 25% Eiweiße (Worauf du beim Protein achten solltest, erfährst du in Tipp #6!
  • 35% Fette (Welche die „guten“ Fette sind, erzähle ich dir in Tipp #7!)
Mahlzeiten ausgewogen kombinieren mit Dr. Gabriela Hoppe | Erfolg durch Ernährung - Hintergrundbild by Pixabay

Eine ausgewogene Kombination von Nährstoffen in JEDER Mahlzeit versorgt dich mit Energie und Vitalstoffen.

5.     Kohlenhydrate? Na klar – die mit richtig Power!

Brot & Alternativen mit Dr. Gabriela Hoppe | Erfolg durch Ernährung | Ernährungsspezialistin & Heilpraktikerin - Bild by Pixabay

Getreide gehört zu den einfachen, „leeren“ Kohlenhydraten, die dir im Wesentlichen Kalorien liefern, ansonsten aber nur belasten. Setz auf die komplexen bunten Kohlenhydrate aus Gemüse und Obst zum Sattessen!

Viele Menschen sprechen von Kohlenhydraten und meinen eigentlich Getreide und Getreideprodukte sowie Süßigkeiten.

Wusstest du, dass neben Getreideprodukten und Süßkram auch Gemüse und Obst zu den Kohlenhydraten gehört?

Weil die erstgenannten im Wesentlichen Kalorien mitbringen und relativ schnell als Zucker im Blut landen, nennt man sie auch „einfache Kohlenhydrate“.

Auch Gemüse und Obst werden im Körper zu Zucker umgebaut und liefern Energie – allerdings geht das deutlich langsamer, der Körper muss sie nämlich länger „auspacken“. Darum nennt man sie auch „komplexe Kohlenhydrate“. Jede Kalorie aus diesen komplexen Kohlenhydraten bringt tolle Begleiter in Form von Vitalstoffen mit, lässt den Blutzucker deutlich langsamer ansteigen, hält dich länger satt und liegt nicht so schwer im Magen!

Grund genug, dich vornehmlich auf die komplexen Kohlenhydrate zu stürzen!

Praxistipp: 5-7 Portionen Gemüse und Obst täglich liefern dir eine gute Basis an Vitalstoffen!

6.     Je weniger Beine, desto besser das Protein

Hochwertiges Protein finden mit Dr. Gabriela Hoppe | Erfolg durch Ernährung | Deine Ernährungsspezialistin & Heilpraktikerin in Hannover

Nüsse, Kerne, Samen und Saaten sind eine tolle pflanzliche Proteinquelle.

Protein liefert dir wichtige Baustoffe – nicht nur für die Muskulatur, sondern auch für dein Abwehrsystem und alle Körperzellen.

Damit auch die volle Proteinpower im Eiweiß drinsteckt, setz auf hochwertiges Protein, das in jeder Mahlzeit vorhanden sein sollte. Zu den Proteinen zählen neben Fleisch und Geflügel auch Fisch, Eier, Milchprodukte, Nüsse, Kerne und Hülsenfrüchte.

Leichter verdaulich ist für die meisten Menschen eine Mischung aus tierischen und pflanzlichen Proteinen; bei den tierischen Proteinen haben Fisch und Geflügel die Nase vorn, wenn es um Bekömmlichkeit und Inhalt geht.

7.     Schlechte Fette machen fett, gute Fette machen fit!

Essenzielle Omega-Fettsäuren mit Dr. Gabriela Hoppe | Erfolg durch Ernährung

Setz auf Pflanzenfette, denn nur die schlechten Fette machen fett – die guten Fette machen fit!

Fett hat ein Negativ-Image – aber völlig zu Unrecht! Du brauchst Fettsäuren für Zellschutz, fürs Köpfchen und als Energieträger!

Setz bei den Fetten vor allem auf Pflanzenfette! Das Leinöl hat hier die Nase vorn: Mit 2 EL Leinöl am Tag (kühl und dunkel aufbewahren und bitte nicht erhitzen!) lieferst du deinem Körper einen guten Grundstock!

8.     Gut gekaut ist halb verdaut

Wusstest du, dass deine Zähne superwichtige Arbeit im Verdauungsprozess leisten? Was sie nicht zermalmen, können Magen und Darm nicht zu 100% nachholen. Die Folge? Verdauungsstörungen, Nährstoffverluste, vielleicht sogar Magen-Darm-Beschwerden.

Aber keine Angst: Du musst jetzt nicht mitzählen oder es kompliziert machen.

Kau einfach, bis der Nahrungsbrei von selbst aus dem Mund verschwindet ohne aktiv zu schlucken.

9.     Identifiziere deine Situation

Jeder Mensch ist unterschiedlich, ein und dasselbe Konzept passt nicht für jeden gleichermaßen. Du hast das vielleicht schon gemerkt, weil die Ernährungsform oder gar Diät, die deine Freundin oder dein Kumpel mit Leichtigkeit durchführt, für dich die reinste Qual ist…

Klar gibt es (siehe obige Tipps #1 bis #8) allgemeine Empfehlungen, die dich wichtige Schritte weiterbringen. Am Ende des Tages können optimale Empfehlungen aber nur ganz individuell für DICH ausgesprochen werden.

Das gilt vor allem, wenn es um deine Ausgangs- und Versorgungssituation geht! Wie anfällig du zum Beispiel bist, wie es um deine Konzentrationsfähigkeit steht oder welche Lebensmittel besonders gut von dir verarbeitet werden können, das kann man nur beantworten, wenn man dich individuell unter die Lupe nimmt.

Ich setze dabei auf umfangreiche Checkups, bei denen ich um die 50 Blutwerte analysiere. Bestenfalls bereits präventiv und nicht erst, wenn Symptome auftreten.

10.  Nahrungsergänzung? Wenn schon, dann vernünftig!

Zurzeit werden bestimmte Nahrungsergänzungspräparate extrem diskutiert und thematisiert. Vitamin C zum Beispiel oder Zink – beides unbestritten wichtige Stoffe im Zusammenhang mit deinem Immunsystem.

Ob sie aber DIR etwas bringen und wieviel du davon einnehmen müsstest, damit sie dir etwas bringen, das hängt natürlich davon ab, ob du überhaupt einen Mangel aufweist!

Ich empfehle Nahrungsergänzungsmittel nur auf Basis von Anamnesen, Untersuchungen und Mängelanalysen, damit du

  1. deinem Körper genau das zuführst, was er braucht,
  2. deinen Körper nicht mit etwas belastest, was er nicht brauchst oder ihm sogar schadest (Ja, bestimmte Vitamine und andere Stoffe können bei Überdosierungen toxisch wirken!),
  3. deinen Geldbeutel nicht übermäßig belastest.

Ich rate dir, generell und insbesondere jetzt, keine Experimente auf eigene Faust oder auf Basis von Empfehlungen anderer durchzuführen und dich hier in die Hände eines Spezialisten zu begeben.

Nutz die Gelegenheit

Bei allen Einschränkungen bietet dir das Homeoffice Gelegenheit, Struktur in dein Leben zu bringen und regelmäßige selbst zubereitete Mahlzeiten zu genießen.

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar neue Ideen mitgeben und du hast Lust, deine Ernährung ein bisschen aufzupimpen!

Ich bin total gespannt, was du umgesetzt hast und freue mich auf dein Feedback hier unter diesem Beitrag!

Wie gesagt: Wenn du das Ganze etwas ausführlicher haben möchtest, klick in mein kostenfreies Webinar „Fit & vital bleiben – gesunde Ernährung im Homeoffice“. Ich freue mich mega, wenn du es bei Gefallen weiterempfiehlst, damit auch deine Kollegen, Freunde und Bekannten von meinen Tipps profitieren können!

In diesem Sinne: Bleib gesund und hab viel Freude beim Umsetzen meiner Ideen!