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Immer wieder BPA (Bisphenol A): Auch das Handelsblatt hat kürzlich das Thema aufgenommen.
Tenor: Über Luft, Haut und v.a. Nahrung nehmen Menschen mehr Plastik auf denn je. Studien zeigen, dass in Blut und Urin fast jedes Menschen Plastikbestandteile nachweisbar sind.

Besonders kritisch: BPA ist eine hormonell wirksame Substanz. Die Untersuchungen geben Hinweise darauf, dass u.a. Krebserkrankungen, Fettleibigkeit und auch Unfruchtbarkeit auf die BPA-Exposition zurückzuführen sind. Bereits kleinste Dosierungen können Wirkungen im Körper auslösen. Bei Babies und Kleinkindern im Übrigen anders als bei Erwachsenen. Erste Studien zu den schädlichen Wirkungen gab es übrigens schon in den 90er Jahren.

Grenzwerte zur Eindämmung des Problems sind dabei wenig sinnvoll, da zum einen bereits kleine Mengen Wirkungen entfalten und b) der Stoff BPA uns auf den verschiedensten Wegen erreicht, wodurch sich im aufgenommenen “Giftcocktail” die jeweiligen Mengen addieren und damit die (für das einzelne Produkt vermutlich eingehaltenen) Grenzwerte weit überschritten werden.
Genug Grund, über Vermeidungsstrategien nachzudenken. Quellen für BPA-Aufnahme sind z.B. Verpackungen in Supermärkten, Lebensmittelbehälter, Plastikflaschen oder auch eine Reihe von Kosmetika.

Hier sollte es einigermaßen leicht fallen, Alternativen (beim Bauern oder auf dem Markt einkaufen, Porzellan-/Glas- statt Plastikbehälter verwenden, Glasflaschen benutzen, ungefährliche Kosmetikartikel verwenden) zu finden. Zumindest wäre dies ein Ansatz, die Gesamtkonzentration an BPA in unseren Körpern zu verringern.
Von allen Quellen können wir uns natürlich nicht befreien, nicht auf alle haben wir Einfluss. Bleibt zu hoffen, dass andere Länder dem Beispiel Frankreichs folgen, das zumindest BPA in Lebensmitteldosen ab 2015 verbieten will. In diesem Zusammenhang lohnt es sich möglicherweise, immer mal wieder nach Bürgerinitiativen wie Campact & Co. Ausschau zu halten oder selbst eine Petition zu starten, um seiner Meinung zu diesem Thema Ausdruck zu verleihen.

Ich hoffe jedenfalls, Euch/Ihnen gelingt es, sich sowohl BPA als auch ähnlich kritischen Stoffen weitestgehend zu entziehen und Euren/Ihren Körper gesund zu erhalten!

(Artikel verfasst: 6.11.2013)

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