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Meine goldene Ernährungsregel Nr.1: Flüssigkeitshaushalt im Blick behalten
Flaschen in KisteDurst? Schon zu spät…
Spruch der Woche KW16_27Ernährungsumstellung leicht gemacht :)
Wasser trinken mit Dr. Gabriela Hoppe

Meine goldene Ernährungsregel Nr.1: Flüssigkeitshaushalt im Blick behalten

Da der Sommer ja nun plötzlich doch hereingebrochen ist, sieht man nicht nur allerorten Hunde hecheln – dem Trinken kommt aufgrund des erhöhten Flüssigkeitsverlustes durch Hitze und Schwitzen nicht nur eine erhöhte Bedeutung zu. Es fällt an heißen Tagen glücklicherweise auch leichter, denn wir denken endlich einmal daran!

Grund genug, eine der wichtigsten Ernährungsregeln aufzugreifen:

Goldene Ernährungsregel Nr. 1:
Flüssigkeitshaushalt im Blick behalten – Faustformel: 35 ml pro kg Körpergewicht.

Dein Trinkverhalten bestimmt nämlich wesentlich deine Stoffwechselvorgänge mit und hat somit große Bedeutung im Rahmen einer gesunden Ernährung.

Wasser trinken mit Dr. Gabriela HoppeDein Körper besteht zu etwa 60-75% aus Wasser. Du hast Wasser innerhalb unserer Zellen (intrazellulär) und auch außerhalb von Zellen (extrazellulär). Insbesondere Gehirn, Haut, Muskulatur und Leber sind ausgesprochen wasserreich.
Wasser bildet den Hauptbestandteil von Blut, Lymphe und Urin und ist Grundlage sämtlicher Stoffwechselvorgänge.
Im Grunde ist das Wasser in deinem Körper ständig in Bewegung und wird zwischen den einzelnen Flüssigkeitsräumen ausgetauscht.
Pro Tag werden dabei ca. 2-3 Liter ausgeschieden und müssen ersetzt werden.
Je nach Größe, Gewicht, Aktivitätsgrad, Tätigkeit, Stoffwechselgeschehen und natürlich auch Erkrankungen kann dieser Wert etwas variieren.

Wasser erfüllt in deinem Organismus vielfältige Aufgaben:

  • Wasser ist ein wichtiges Lösungsmittel.
    Nährstoffe werden durch die Verdauungssäfte aus Lebensmitteln gelöst, damit sie von deinem Körper verwertet werden können.
    Wichtig: Viele Stoffe müssen zur Ausscheidung in einer bestimmten Konzentration gelöst werden, so dass eine bestimmte Menge Wasser im Körper vorhanden sein muss!
  • Wasser ist ein wichtiges Transportmittel.
    Gelöste Nährstoffe werden über Blut und Lymphe zu deinen Zellen transportiert.
    Stoffwechselabfallprodukte und wasserlösliche Giftstoffe werden den jeweiligen Ausscheidungsorganen zugeleitet.
    Wichtig: Die Ausscheidungsmöglichkeiten hängen – wie eben erwähnt – oftmals auch vom korrekten Lösungsverhältnis und damit von einer Mindestwassermenge in deinem Körper ab!
  • Wasser ist ein Wärmeregulator.
    Steigen die Temperaturen, verdunstet dein Körper für Kühleffekte Wasser über die Hautoberfläche.
  • Wasser ist ein Zellbestandteil.
    Wasser und Mineralstoffe in perfekter Mischung erhalten den osmotischen Druck innerhalb deiner Körperzellen. Das ist wichtig, damit dein Zellstoffwechsel und der Austausch von Nährstoffen perfekt funktionieren kann und deine Zellen immer gut funktionieren und mit „Futter“ versorgt (und auch von „Abfällen“ entsorgt) werden.

Hast du zwenig Wasser im Körper, kann deine Wasserbilanz negativ werden – es kann zur sog. Dehydratation (Wasserdefizit) kommen. Gerade ältere Menschen leiden wegen ihres fast verstummten Durstgefühls oft daran. Symptome (und hierzu kannst du in meinem Beitrag zu Wassermangelsymptomen weiterlesen) können von Schwindel, Schlappheit über Konzentrationsprobleme bis hin zur Ohnmacht reichen. Auch im Sommer merkst du eine Unterversorgung mit Wasser schneller, wenn du zum Beispiel beim Aufstehen kleine Sternchen vor den Augen siehst.

Nicht so offensichtlich sind häufig die Folgen, die zu wenig Wasser für dein Stoffwechselgeschehen hat. Stoffe können nicht ordentlich aufgenommen (resorbiert) und ausgeschieden werden. Stoffwechselabfallprodukte und Giftstoffe lagern sich leichter im Gewebe ein, Zellen werden nicht optimal versorgt.

Probleme, die du ganz leicht beseitigen kannst!

Eine Faustformel sagt, pro Tag solltest du etwa 35 ml Wasser pro kg Körpergewicht zu uns nehmen, um alle Stoffwechselvorgänge ordentlich in Gang zu halten und den täglichen Wasserverlust zu ersetzen.

Sportler aufgepasst: Schweißverluste müssen natürlich zusätzlich ersetzt werden! Das gilt auch bei Saunagängen, extremen Arbeits- oder auch Freizeitbelastungen sowie hohen Außentemperaturen!

Du solltest auf hochwertiges Wasser setzen (wer hier Infos braucht, was das bedeutet und worauf man achten sollte: Bitte melden!). Du kannst auch auf leichte Schorlen, Ingwer- oder Kräuterwasser und Kräutertees zurückgreifen.

Ein möglicher Trigger für das Dran-Denken (dazu habe ich übrigens auch noch einen separaten Beitrag verfasst) kann sein, dir bereits morgens die Tagesmenge in Karaffen oder Flaschen bereitzustellen, um dann kontrollieren zu können, was du tatsächlich am Tag getrunken hast.

An der Urinfarbe (sie sollte champagnerfarben sein) erkennst du übrigens auch in etwa, ob du ausreichend getrunken hast: Je dunkler, desto weiter st du von der Idealmenge entfernt…

Was trinkst du am liebsten? Hast du Tipps & Tricks, um mit Leichtigkeit auf die entsprechende Trinkmenge zu kommen? Dann immer her damit! Ich freue mich über deine Kommentare! 🙂

Mehr zu mir und meinen Methoden sowie aktuelle Kurse, Vortrags- und Seminartermine:
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Quellen:
Bierbach, Elvira: „Naturheilpraxis heute: Lehrbuch und Atlas“. 5. Aufl., Urban & Fischer  2013.
Pschyrembel, Willibald: „Pschyrembel Klinisches Wörterbuch“. 266. Aufl., De Gruyter 2014.

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