Kinderwunsch – Nikotinkonsum als ein Faktor von vielen

Veröffentlicht am 25 Dez., 2025

Kinderwunsch – ein häufig in meiner Praxis auftauchendes Thema. Ein sehr emotional beladenes Thema, bei dem es im Regelfall mehrere „Baustellen“ zu bearbeiten gilt, um die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis signifikant zu erhöhen.

Einer von vielen Faktoren, die einer Empfängnis entgegenstehen können, ist Nikotinkonsum.

Eine aktuelle Studie (https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.2047-2927.2014.00245.x/full) beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Nikotin auf das männliche Sperma. Forscher der Universität des Saarlandes entdeckten in Rauchersperma deutlich erhöhte Rückstände eines Nikotinabbauproduktes (Cotinin). Zudem liegen stabilisierende Eiweiße in deutlich veränderter Form vor – dies kann zu Schädigungen des in den Samenzellen liegenden Erbgutes führen.

Nikotin mindert nachweislich die Beweglichkeit und Lebensfähigkeit von Spermien, schädigt also die Samenzellen und kann somit die Fruchtbarkeit mindern.

Sollte also ein unerfüllter Kinderwunsch bestehen, gibt es neben psychischen und organischen Hindernissen auch lebensführungsbedingte Faktoren, die zu berücksichtigen sind. Glücklicherweise sind letztgenannte im Regelfall relativ gut auszumachen und aus eigener Kraft zu beheben.

Sollte Informations- bzw. Gesprächsbedarf zu diesem Thema bestehen: Gerne berate und/oder unterstütze ich bei der Elimination von Hindernissen auf dem Weg zum Wunschkind!

Die besten Tipps für mehr Durchblick in Sachen Gesundheit

 Welche Ursachen stecken wirklich hinter deinen Beschwerden?

 Wie beendest du das planlose Suchen und Raten und gewinnst dafür Klarheit, Orientierung und Struktur?

 Wie können sinnvolle nächste Schritte aussehen?

Antworten auf diese und viele andere Fragen findest du auf meinem YouTube-Kanal Dr. Gabriela Hoppe | Bestform Academy.
Über den Button gelangst du direkt zu meinem Kanal. 

Weitere passende Inhalte

Gerald Hüther über ADHS

https://www.facebook.com/photo.php?v=658975134184171&set=vb.100002150712608&type=2&theater Kinder brauchen Räume, um Erfahrungen selber zu machen und auch mal Frust auszuhalten. ADHS ist mehr oder weniger eine für alle Beteiligten bequeme Lösung, um sich nicht mit den eigentlichen Bedürfnissen auseinandersetzen zu müssen. Prof. Dr. G. Hüther spricht im ZDF über ADHS.

Beitrag lesen