Mikroplastik – besser vermeiden!

Veröffentlicht am 25 Dez., 2025

Nicht so offensichtlich wie die (ebenfalls störenden!) Plastikgegenstände, die unsere Umwelt verschmutzen, sind Mikroplastik-Partikel. Diese mikroskopisch kleinen Plastikpartikel (Größe unter 5mm) finden sich in immer mehr Produkten – häufig sind dies Körperpflege- bzw. Kometikprodukte, die ja eigentlich Gutes für unseren Körper tun sollten…

Mikroplastik ist z.B. in Peelings, Duschgelen oder Zahnpasten zu finden. Eine Filterung durch Kläranlagen ist derzeit unmöglich, so dass sich die Plastikteilchen über das Wasser in der Umwelt verbreiten können. Augenscheinlich ist Mikroplastik nicht mehr aus der Umwelt zu entfernen. Umso gravierender wirkt das, da die Partikel aufgrund ihrer Oberflächenstruktur ein Magnet für Umweltgifte sind. Nicht nur Meeresorganismen nehmen so Mikroplastikpartikel und erhöhte Schadstoffkonzentrationen ungehindert auf. Eine Ausscheidung bzw. Entfernung aus dem Körper scheint nicht stattzufinden. Vielmehr können Verletzungen der Schleimhaut oder sogar Darmverschlüsse die Folge sein.

Je kleiner die Partikel, desto größer ist die Verbreitung durch die Aufnahme von immer mehr Lebewesen.

Ich kann nur an alle LeserInnen appellieren, auf Mikroplastikprodukte zu verzichten. Auf Kosmetikprodukten finden sich z.B. die Inhaltsstoffe Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP). Wer mehr tun will, kann an Produkthersteller herantreten, um zu fordern, dass auf Mikroplastik bei der Produktherstellung verzichtet wird.

In Deutschland macht der BUND sich dafür stark, dass Hersteller Kunststoffe in Produkten durch umweltschonende  Materialien erstetzen und Händler sich von Mikroplastikprodukten distanzieren. Ein EU-weites Verbot von Mikroplastik in Körperpflegeprodukten wird angestrebt. Mehr Infos dazu: https://www.bund.net.

(Quelle: https://www.bund.net/themen_und_projekte/meeresschutz/muellkampagne/mikroplastik/)

Die besten Tipps für mehr Durchblick in Sachen Gesundheit

 Welche Ursachen stecken wirklich hinter deinen Beschwerden?

 Wie beendest du das planlose Suchen und Raten und gewinnst dafür Klarheit, Orientierung und Struktur?

 Wie können sinnvolle nächste Schritte aussehen?

Antworten auf diese und viele andere Fragen findest du auf meinem YouTube-Kanal Dr. Gabriela Hoppe | Bestform Academy.
Über den Button gelangst du direkt zu meinem Kanal. 

Weitere passende Inhalte

Gerald Hüther über ADHS

https://www.facebook.com/photo.php?v=658975134184171&set=vb.100002150712608&type=2&theater Kinder brauchen Räume, um Erfahrungen selber zu machen und auch mal Frust auszuhalten. ADHS ist mehr oder weniger eine für alle Beteiligten bequeme Lösung, um sich nicht mit den eigentlichen Bedürfnissen auseinandersetzen zu müssen. Prof. Dr. G. Hüther spricht im ZDF über ADHS.

Beitrag lesen

Taillenumfang als Risikoschätzgröße

Dass ein erhöhter Anteil an Bauchfett (auch: Viszeralfett) ein Risikofaktor für verschiedene Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist, hat sich mittlerweile bereits zumindest bei meinen Patienten herumgesprochen. Standardmäßig vermesse ich meine Patienten im Rahmen meiner Ernährungs- und Stoffwechseloptimierungsberatung (z.B. mittels der Programme „gesund & aktiv“ oder „LegatLife„) hinsichtlich Größe, Gewicht, Taillen- und Hüftumfang, um mir ein Bild über […]

Beitrag lesen

Zitat der Woche

…das Schöne ist ja, dass wir wahrhaftig „unseres Glückes Schmied“ sind und weit mehr als eine Möglichkeit in uns tragen, Dinge wahrzunehmen, zu sehen, zu bewerten und zu tun.   Und wenn einmal alles zu verfahren scheint, um Alternativen wahrzunehmen: Haltet die Augen offen und seid mutig, auch Hilfe von außen anzunehmen – es gibt […]

Beitrag lesen