5 Gründe, warum du auf Fructose verzichten solltest

Veröffentlicht am 19 Apr., 2018

Was ist Fructose?

Obst enthälg viel FructoseFructose (auch: Fruchtzucker) ist ein Einfachzucker (Monosaccharid) und zählt somit zu den Kohlenhydraten. Fructose wird in Sportgetränken häufig als Energielieferant eingesetzt, da sie dir verhältnismäßig kurzfristig Energie aus Kohlenhydraten zur Verfügung stellen kann.

Fructose kann allerdings für viele Menschen zu einem Problem werden, das u.a. zu Leistungseinbußen führen kann. Und dies manchmal, ohne dass man es vorher ahnt!

Wo kommt Fructose vor?

Obst enthält viel FructoseIn der Natur kommt Fructose hauptsächlich in Früchten sowie in Honig vor. Auch im Haushaltszucker (Saccharose) bzw. im Rohrzucker ist Fructose enthalten, allerdings in gebundener Form.

In industriell hergestellten Nahrungsmitteln, also in allen Fertiggerichten zum Beispiel, findet sich ebenfalls viel Fructose. Darum nimmst du, oft ohne es zu merken, Tag für Tag eine ziemliche Menge an Fructose zu dir.

Und in der Gesamt-Fructosemenge, die du durchschnittlich zu dir nimmst, liegt häufig ein wesentliches Problem: Dein Körper kann mit Fructose im Übermaß nämlich ziemlich schlecht umgehen! Und das auch, wenn du keinerlei Probleme mit Unverträglichkeiten hast!

Fructose wird vom Körper anders verstoffwechselt als Glucose

Fructose wird langsamer vom Darm aufgenommen als Glucose.

Somit steigt der Blutzuckerspiegel langsamer an, weniger Insulin wird ausgeschieden und der Zucker steht den Zellen etwas später zur Verfügung.

Für die Energiebereitstellung zunächst einmal kein Problem, sondern häufig sogar ein erwünschter Effekt. Schließlich sollen z.B. Sportgetränke deinem Körper stufenweise Energie aus unterschiedlich komplexen Kohlenhydraten zur Verfügung stellen, damit du permanent mit Zucker-Energie versorgt bist.

5 Gründe, warum Fructose zum Problem werden kann

  1. Fructoseunverträglichkeit - Dr. Gabriela Hoppe | Ernährungsspezialistin & HeilpraktikerinDurch unterschiedliche Aufnahmemechanismen kann Fructose niemals vollständig aus der Nahrung aufgenommen werden. Durchfall ist bei vielen Menschen eine unerwünschte Folge zu hoher Fructosezufuhr.
  2. Die nicht resorbierten Fructosereste können für Reizdarmsymptome (Sodbrennen, Koliken, Blähungen, Stuhlunregelmäßigkeiten) sorgen.
  3. Fructose kann den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel negativ beeinflussen:
    Fructose zögert das Sättigungsgefühl hinaus, wird vom Körper deutlich schneller in Körperfett umgewandelt als andere Zuckerarten und fördert die Fetteinlagerung aus anderen Lebensmitteln. Sogar eine Fettleber kann die Folge sein.
  4. Mittlerweile empfiehlt sogar das Bundesamt für Risikobewertung, Fructose als Zuckeraustauschstoff zu überdenken, da Fettleibigkeit und metabolisches Syndrom (eine Vorstufe des Diabetes mellitus) gefördert würden.
  5. Mehr als ein Drittel der Mitteleuropäer sollen übrigens an Fructoseaufnahmestörungen leiden. Dazu kommen noch die Betroffenen der erblichen Variante der Fructoseintoleranz. In beiden Fällen ist Fructose absolut zu meiden.

Marketingtricks, um Fructose zu verschleiern

Manche Hersteller kohlenhydrathaltiger Sportgetränke werben zwar mit vermeintlicher Fructosefreiheit, verwenden als Kohlenhydratquelle jedoch Saccharose.

Saccharose wird im Körper jedoch zu Glucose und Fructose abgebaut.
Für Menschen mit Fructoseintoleranz also keine Alternative, selbst, wenn die Fructose nicht in freier Form vorliegt!

Zudem sind fructosehaltige Sportgetränke ein weiterer Baustein, der deinen Fructosekonsum deutlich anhebt und somit deine Gesundheit nachhaltig schädigen kann.

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