Heute ist Weltgesundheitstag – Thema 2016: „Diabetes“

Veröffentlicht am 25 Dez., 2025

Heute ist Weltgesundheitstag. Dieses Jahr steht das Thema „Diabetes“ (Diabetes mellitus, auch bekannt als „Zuckerkrankheit“) im Mittelpunkt dieses von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufenen Tages.

Die WHO geht davon aus, dass der Diabetes mellitus bis zum Jahre 2030 weltweit zu den sieben Top-Todesursachen zählen wird – Grund genug, diese Erkrankung etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Man unterscheidet den Diabetes Typ 1 vom Diabetes Typ 2.

Der Typ-1-Diabetes zeigt sich meist bereits in jüngeren Lebensjahren und ist organisch bedingt. Im Regelfall sind die Patienten insulinpflichtig; eine Diät und entsprechende Bewegungsmaßnahmen können i.d.R. die Symptomatik stabilisieren bzw. verbessern, aber nicht komplett beseitigen.

Landläufig ist der Typ-2-Diabetes als „Altersdabetes“ bekannt, da er sich häufig im höheren Lebensalter manifestiert. Typischerweise ist die Lebensführung ein wesentlicher Auslöser für sein Auftreten. Das sogenannte „metabolische Syndrom“ bezeichnet eine typische allmähliche Verlaufsform, bei der eine ernährungsbedingte Insulinresistenz zu einer diabetischen Stoffwechsellage und später zu einem Diabetes mellitus Typ 2 führt.
Wir finden im Labor in der Regel u.a. eine Kombination aus hohen Langzeitblutzuckerwerten, hohen Triglyceriden (Blutfetten), niedrigem HDL-Cholesterin und erhöhten Harnsäurewerten.
Diabetes Typ 2 steht häufig in Verbindung mit Risikofaktoren wie Übergewicht, Stress, Medikamenten oder tritt zum Teil auch in der Schwangerschaft auf.

Nicht alle Typ-2-Patienten sind permanent insulinpflichtig; vielfach sind die Symptome über entsprechende Bewegungs- und Ernährungstherapien handhabbar.

Interessant ist, dass der Typ-2-Diabetes häufig ernährungsbedingt auftritt  bzw. über die Ernährung therapierbar ist. Das bedeutet, dass er im Grunde vermeidbar wäre!

Hier kann also das Wissen um eine „artgerechte“, insulineffiziente Ernährung Gold wert sein!

Und die gute Nachricht lautet:
Eine derart „gesunde Ernährung“ ist für jedermann/jederfrau leicht erlernbar und durchführbar!

Eine bunte, ausgewogene, naturnahe Ernährung ist alles andere als fad, freudlos und kompliziert – und sie erfreut nicht nur den Körper, sondern auch alle Sinne!
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